Berufsorientierung in englischer Sprache

Zehn SchülerInnen absolvieren spannendes Auslandspraktikum auf Malta

Zwei Wochen lang den Schulalltag gegen die Arbeitswelt im Ausland eintauschen: Diese besondere Chance nutzten zehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 des Gymnasiums Arnoldinum. Sie reisten für ein vierzehntägiges Betriebspraktikum auf die englischsprachige Mittelmeerinsel Malta. Kofinanziert wurde dieses prägende Auslandserlebnis durch das europäische Bildungsprogramm Erasmus+.

Vor Ort erwartete die Jugendlichen ein breites Spektrum an anspruchsvollen und qualitativ hochwertigen Praktikumsplätzen, die eng mit der lebendigen Tourismusstruktur Maltas verknüpft sind. Davon konnten sich Elisabeth Schulze Greiving, die als Europabeauftragte die Praktika jährlich organisiert, sowie Andrea Heming, die als Mitglied des Teams Berufliche Orientierung die Fahrt begleitete, überzeugen. Die Einsatzorte sind in Zusammenarbeit mit der Organisation Internships Professionals Ltd auserwählt worden und waren dabei so vielfältig wie die Interessen der Schüler selbst. So unterstützten zwei Schüler das IT-Team eines traditionellen Hotels, während zwei andere Praktikantinnen in einem renommierten Michelin-Restaurant die kulinarischen Höchstleistungen einer Sterneküche hautnah erlebten. Weitere Jugendliche sammelten wertvolle Erfahrungen bei der KIeinkinderbetreuung  oder im direkten Kundenkontakt im maltesischen Einzelhandel. Mitten in Valletta, der geschichtsträchtigen Hauptstadt der Insel, unterstützten Schüler zudem ein modernes 5D-Kino – unter anderem durch das Verteilen von Informationsmaterialien im Stadtzentrum.

Neben den rein fachlichen Aufgaben stand vor allem die Kommunikation im Mittelpunkt. Da Malta zweisprachig ist, wurde in allen Betrieben und im täglichen Kundenkontakt ausschließlich Englisch gesprochen. Ob bei Beratungsgesprächen, Teambesprechungen oder beim direkten Austausch auf der Straße – die Schülerinnen und Schüler verloren schnell ihre Hemmungen und gewannen enorm an sprachlicher Sicherheit. Gleichzeitig bot der Aufenthalt tiefe Einblicke in Kultur, Land und Leute. Das Leben in einer Wohngemeinschaft mit weiteren Jugendlichen förderte die Selbstständigkeit und erweiterte den interkulturellen Horizont der Gruppe nachhaltig.

Mach der Rückkehr der Gruppe, die von einem der Englischlehrer, Kay Rensing, abgeholt worden sind, „blicken die Teilnehmenden nicht nur auf eine intensive Zeit zurück, in der sie wertvolle Kompetenzen erworben und ihre Englischkenntnisse vertieft haben, sondern halten auch handfeste Vorteile für ihre berufliche Zukunft in den Händen. Als offizieller Nachweis wird ihnen das angesehene ‚Europass-Zertifikat‘ verliehen.“, zieht die Erasmus-Koordinatorin Elisabeth Schulze Greiving eine rundum positive Bilanz.

Das Gymnasium Arnoldinum setzt mit dieser international ausgerichteten Berufspraktika ihre Verpflichtungen als Europaschule um: Dank der finanziellen Unterstützung durch Erasmus+ gelingt es dem Gymnasium, Theorie und Praxis perfekt miteinander zu verknüpfen und diese chancengleiche, prägende Erfahrung für seine Schülerschaft im europäischen Ausland umzusetzen.