offener B├╝cherschrank

Neu in der Aula des Lernzentrums Horstmar
Ein offener B├╝cherschrank bietet spannenden Lesestoff


Was passiert eigentlich mit Jugendb├╝chern, wenn sie gelesen sind? Im besten Fall wandern sie weiter an j├╝ngere Geschwister oder werden auf dem n├Ąchsten Flohmarkt wieder in Bares verwandelt. Das Schicksal der meisten Geschichten ist es aber, im Regal zu verstauben.
Die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler des Lernzentrums Horstmar hatten da eine viel bessere Idee. Sie haben einen Ô€×Offenen B├╝cherschrankÔ€ť eingerichtet. Hier k├Ânnen gelesene und nicht mehr ben├Âtigte Kinder- und Jugendb├╝cher eingestellt werden, gegen einen anderen Roman getauscht oder einfach ausgeliehen werden. Nat├╝rlich darf man sich auch einfach in der Mittagspause ein Buch schnappen und ein wenig schm├Âkern, denn das Regal hat einen zentralen Platz in der Aula gefunden. Noch ist mehr Holz als Papier zu sehen, aber in den n├Ąchsten Wochen wird das Regal sicherlich immer mehr gef├╝llt werden.
Der Ô€×Offene B├╝cherschrankÔ€ť ist als Erg├Ąnzung zur Sch├╝lerb├╝cherei zu verstehen, die nat├╝rlich nach wie vor regelm├Ą├čig ├Âffnet und die M├Âglichkeit bietet, spannende B├╝cher zu entleihen. Es geht vor allem darum, so Deutschlehrerin Lisa Heuing, eine Tauschb├Ârse anzubieten und junge Leserinnen und Leser ins Gespr├Ąch ├╝ber ihre Lieblingsb├╝cher, ihre Neuentdeckungen, ├╝ber ihre Tops und Flops in Sachen Literatur zu bringen Ô€ô und nat├╝rlich darum, mit scheinbar angestaubten B├╝chern wieder jemandem eine Freude zu machen.



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