Gymnasium Arnoldinum  
 
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Zweimal Wortkunst zu Gast im Arnoldinum



Poetry in der Stadtbibliothek und Autor Klaus Uhlenbrock zu Gast

Am Ende des Schuljahres konnten sich die Siebtklässler des Lernzentrums Horstmar über den Besuch des Krimiautors Klaus Uhlenbrock freuen. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit und stellten dem Steinfurter Autor zahlreiche Fragen zum Alltag eines Schriftstellers. So erfuhren sie, dass es sehr schwierig ist, allein vom Schreiben von Büchern zu leben. Klaus Uhlenbrock arbeitet auch als Kinderkrankenpfleger. Auch gab er Einblick in Strategien, wie man die Angst vor dem leeren Blatt überwindet. In einem anschaulichen Beispiel erklärte er, wie wichtig es sei, sich mit seiner Hauptfigur vertraut zu machen, um Brüche zwischen dem Charakter und der Handlung zu vermeiden und die daraus resultierenden Schreibblockaden zu überwinden.

Klaus Uhlenbrock

Klaus Uhlenbrock berichtete von der Arbeit eines Schriftstellers.


Während seine Krimis aber eher für Erwachsene sind, ist Uhlenbrock für Jugendliche vor allem wegen seiner zahlreichen Filmprojekte interessant. Am Beispiel von drei Filmen bzw. Filmsequenzen stellte er mögliche Ergebnisse seiner Workshops vor und erläuterte dabei anschaulich Möglichkeiten und Schwierigkeiten des Erzählens mit bewegten Bildern. Einer der Filme ist das Ergebnis eines aktuellen Projektes, das die Stadtbücherei Steinfurt mit Uhlenbrock soeben beendet hat. Im Kontext der Bildungspartnerschaft zwischen dem Arnoldinum und der Bücherei kam auch die Autorenbegegnung im Lernzentrum zustande.
Die Siebtklässler wurden nach zwei Stunden mit lebendigen Eindrücken und zahlreichen Tipps zum Schreiben von Geschichten in die Sommerferien entlassen.

Eine ganz andere Textsorte lernten die Oberstufenschüler kennen: Poetry-Slam-Literatur.
Es gibt nur drei Regeln bei einem Poetry-Slam: 1. Respekt; es darf nicht beleidigt werden. 2. Es dürfen nur selbst geschriebene Texte vorgetragen werden 3. Requisiten sind nicht erlaubt.
Auf diese Bedingungen ließ sich der EF-Deutschkurs von Lisa Heuing gerne ein, als er in der Zeugniswoche das Schuljahr mit einem Poetry-Slam-Workshop in der Stadtbücherei abschloss. Kaj-Jürgen Dönneweg von der Bücherei hatte hierzu Freddy Allerdisse vom Kreativensemble Mundwerkkunst aus Münster eingeladen, der es mit Auflockerungsübungen und Sprachspielen schnell verstand, die Jugendlichen für diese Form der Wortkunst zu begeistern. Der Profi-Slammer erzählte auch von seinen Erfahrungen auf der Bühne, vor allem aber brachte er die Schülerinnen und Schüler dazu, eigene Texte zu verfassen und vorzutragen. Dabei merkten diese auch, dass nicht allein die Wörter für den Inhalt des Gesagten verantwortlich sind, sondern vor allem die Körpersprache. Und so experimentierten die Jugendlichen einen Vormittag lang mit Sprache, mit Klang und mit ihrem eigenen Körper. Heraus kam „ein bisschen Kunst“, wie Freddy Allerdisse am Ende zusammenfasste, was die Arnoldiner an diesem Morgen geleistet hatten.
Die Stadtbücherei Steinfurt möchte in Zukunft die sprachliche Kreativität gerade von Schülerinnen und Schülern durch jährliche Poetry-Slams fördern. Der Workshop mit Freddy Allerdisse und den Arnoldinern war ein erster Baustein hierzu.



Auf dem Weg zum Poetry-Slammer? Die Teilnehmer des Workshops mit den Initiatoren und ihrem Trainer Freddy Allerdisse (re.).


 
 

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