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Fragen an eine Bundestagsabgeordnete

Was halten Sie von Donald Trump ?

Das war nur eine von einem ganzen B├╝ndel verschiedenster Fragen, die der Sowi-Zusatzkurs unter der Leitung von Andrea Heming zusammengetragen hatte, um sie Kathrin Vogler zu stellen, die seit 2009 f├╝r DIE LINKE im Bundestag sitzt.

Mit einem Zusatzkurs Sozialwissenschaften werden alle Gymnasiasten in ihrem Abiturjahr beschult, wenn sie das Fach davor nicht angew├Ąhlt hatten. Neben Grundlagenkenntnissen ├╝ber wirtschaftliche Zusammenh├Ąnge geh├Âren nat├╝rlich auch Informationen zum politischen System zum Lehrplan. Da liegt es nahe, sich eine Expertin einzuladen, die von ihrer Arbeit im Parlament selbst erz├Ąhlen kann, anstatt nur Texte dar├╝ber zu lesen.

Und so zeigten sich die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler trotz der sp├Ąten Nachmittagsstunde sehr interessiert am politischen Werdegang von Kathrin Vogler, der besonders durch ihr Engagement in der Friedenspolitik gepr├Ągt war und ist. Jahrelang habe sie Politik von au├čen gemacht, mit Aufrufen und Demonstrationen, daher sei es nun sehr interessant f├╝r sie, Politik von innen zu machen und an wichtigen Entscheidungen mitzuwirken. Auf Nachfrage erkl├Ąrte Vogler, dass sie auf die Einf├╝hrung des Mindestlohnes sowie die Ô€×Ehe f├╝r AlleÔ€ť besonders stolz sei. Da Parlamentarier sich mit so unterschiedlichen Themen befassten, sei Teamarbeit gefragt, beschrieb Vogler die Bedeutung ihrer Mitarbeiter. Auf deren organisatorische und inhaltliche Zuarbeit sei man als Parlamentarier dringend angewiesen.

Ob sie mit den Beschl├╝ssen ihrer Partei immer einverstanden sei, war eine Frage. Ô€×NeinÔ€ť, antwortete Vogler ohne zu z├Âgern, Ô€×das ist gar nicht m├Âglich. Eine Partei, der man immer vollst├Ąndig zustimmt, besteht vermutlich nur aus einer Person. Das macht ihren Einfluss sehr gering.Ô€ť

Da ihr die Friedenspolitik immer noch ein besonderes Anliegen ist, strebt Vogler aktuell in Zusammenarbeit mit Mitgliedern anderer Fraktionen ein Atomwaffenverbot an. Diese Treffen, wie auch viele andere Termine, m├╝ssen in den Sitzungswochen in Berlin wahrgenommen werden. Vogler erkl├Ąrte, eine nicht immer stimmige Work-Life-Balance sei sicher ein Nachteil ihres Berufes.

Nach einer intensiven Diskussion ├╝ber Lobbyismus, Parteispenden und Transparenz in der Parteienfinanzierung wurden gegen Ende von den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern noch viele unterschiedliche Fragen gestellt, unter anderem auch die, was Vogler von der AfD halte. Ihre Antwort fiel recht eindeutig aus, begr├╝ndet auch auf k├╝rzlich erlebte frauendiskriminierende ├äu├čerungen im Parlament. Die Frage danach, welche Fl├╝chtlingspolitik die richtige sei, gab Vogler an die Sch├╝ler zur├╝ck. Eine Sch├╝lerin erkl├Ąrte darauf hin, der erste Schritt m├╝sse ihrer Meinung nach sein, Menschen nicht einfach ertrinken zu lassen.

Kompromissf├Ąhigkeit einerseits und Bereitschaft zur Auseinandersetzung andererseits machen einen Parlamentarier aus Ô€ô das war ein spannender Einblick in das Innere der Demokratie.





 
 

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