Gymnasium Arnoldinum  
 
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Ein Schatz im Kreis Steinfurt: Die Historische Bibliothek des Gymnasiums Arnoldinum

Holzschnitt Bibliothek Holzschnitt "Provinz Westfalen" aus der "Weltchronik" des Hartmann Schedel (Nürnberg, 1493)
So stellte sich der Nürnberger Künstler und Lehrer Albrecht Dürers, Michael Wolgemut (1434 – 1519), am Ausgang des Mittelalters die Provinz Westfalen vor. Original in der Historischen Bibliothek des Gymnasiums Arnoldinum

Die historische oder, wie man früher sagte, akademische Bibliothek des Gymnasiums Arnoldinum ist die Bibliothek der alten Hohen Schule, der Vorläuferin des Gymnasiums Arnoldinum, von der Gründung im Jahre 1588 bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1811.

Die Entstehung der Bibliothek geht zurück auf den im Jahre 1591 erfolgten Ausbau des 1588 gegründeten Gymnasiums zu einer "Hohen Schule" mit Universitätsrang, einem "Gymnasium Illustre", in Steinfurt.
Als calvinistisch-reformierte Hochschule war die Anschaffungspraxis vornehmlich ausgerichtet auf die Auseinandersetzung mit der lutherischen Konfession einerseits und dem katholischen Bekenntnis andererseits. Eine erste Blüte erlebte die Bibliothek in der Zeit bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1618 durch Schenkungen des Schulgründers Arnold IV. und des gräflichen Hauses. Vermächtnisse der an der Hohen Schule lehrenden Professoren führten zu einem umfassenden Wachstum der Bibliothek auch nach 1648. So erfolgte eine reiche Bestandsvermehrung im Jahre 1688, als der ehemalige Professor Johann Winand Pagenstecher seine gesamte Bibliothek von 574 Bänden der Hohen Schule vermachte.
In der Dienstzeit des Bibliothekars Hermann Nikolaus Funck (1764 – 1775) erfolgte eine weitere Aufstockung der Bestände von 900 auf 1500 Bände. Schon im Jahre 1596 verfügte die Hohe Schule über eine eigene Druckerei. Die Liste der Buchdrucker der Hohen Schule reicht von der Gründungszeit bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1811.
Foto: Dorothea Böing, Stabstelle Kreis Steinfurt

Nach der Wiederbegründung des Gymnasiums im Jahre 1853 wurden die zwischenzeitlich ins Schloss ausgelagerten Bestände der Historischen Bibliothek dem Gymnasium zurückgegeben. Neben der alten Historischen Bibliothek wurde eine eigene, neue Lehrerbibliothek aufgebaut, die selbst jetzt schon historischen Charakter hat und in Zukunft unserer verstärkten Fürsorge bedarf. So verfügt sie zum Beispiel über eine fast vollständige Ausgabe (nahezu 100 Bände) von Luthers Werken (Weimarer Ausgabe), was selbst bei wesentlich größeren Bibliotheken sehr selten ist.


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